Lüner Sportverein Turnen von 1862 e.V.
Lüner Sportverein Turnen von 1862 e.V.

Satzung des Lüner Sportverein Turnen von 1862 e.V.

§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „LÜNER SPORTVEREIN TURNEN von 1862 e.V.“.
Er hat seinen Sitz in Lünen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund unter der Nr. 20500 eingetragen. Der Verein setzt die Tradition der bis 1945 bestehenden „Allgemeine Turn- und Ballspielvereinigung von 1862 Lünen“ und der Fachschaft Turnen im „Lüner Sportverein e.V.“ fort.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 – Zweck des Vereins
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, der Jugendarbeit im sportlichen Bereich, der Erziehung und des öffentlichen Gesundheitswesens.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
a) die Organisation und Abhaltung eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle
Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports,
b) die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen,
c) die Beteiligung an Turnieren, Vorführungen und sportlichen Wettkämpfen,
d) die Durchführung oder Beteiligung an Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung des
körperlichen, seelischen und geistigen Wohlbefindens,
e) Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern.

§ 3 – Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungs-gemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.
Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral.

§ 4 – Vergütungen, bezahlte Mitarbeit
Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgelt-lich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach

§ 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Gesamtvorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und für die Vertragsbedingungen. Der Gesamtvorstand ist außerdem ermächtigt, zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle das hierfür erforderliche Personal einzustellen. Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, Verträge mit Übungsleitern abzuschließen.
Für alle Aufgaben und Tätigkeiten dürfen jedoch keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen gewährt werden.

§ 5 – Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Dem Verein können auch fördernde Mitglieder angehören. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, in dem sich das künftige Mitglied verpflichtet, für die Dauer der Mitgliedschaft am Lastschrift-verfahren teilzunehmen. Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen, die sich mit dem Aufnahmegesuch verpflichten, für die Beitragsschulden ihrer Kinder bzw. der von ihnen Vertretenen aufzukommen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahme-anspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.
Personen, die sich innerhalb der Vereinstätigkeit besondere Verdienste erworben haben, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Die Dauer der Mitgliedschaft im „Lüner Sportverein e.V.“ Fachschaft Turnen bis zum Zeitpunkt des Eintritts in den Verein wird angerechnet.

§ 6 – Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Sie endet durch Tod, durch Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung (Kündigung) gegenüber dem Vorstand. Die Kündigung ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig und braucht vom Verein nicht bestätigt zu werden. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages oder von Umlagen im Rückstand ist und auf diese Mahnungen nicht reagiert hat. Der Anspruch auf die Zahlung der rückständigen Beträge bleibt erhalten.
Ein Ausschluss durch Beschluss des Vorstands ist möglich, wenn ein Mitglied in grober Weise gegen die Satzung verstößt oder die Vereinsinteressen verletzt. Vor Beschlussfassung muss dem Mitglied unter Darlegung der Gründe die Gelegenheit gegeben werden, sich innerhalb eines Monats dazu zu äußern. Die Entscheidung über den etwaigen Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich begründet mitzuteilen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die
Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Die nächste danach stattfindende Mitglieder-versammlung entscheidet über die Berufung. Bis dahin ruhen sämtliche Rechte und Ehren-ämter des ausgeschlossenen Mitglieds. Wird die Berufung nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Akzeptierung des Ausschließungsbeschlusses mit der Folge der Beendigung der Mitgliedschaft.

 

§ 7 – Aufnahmebeitrag, Mitgliedsbeiträge, Umlagen
Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Desweiteren sind von den
Mitgliedern Jahresbeiträge zu zahlen. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen bis zum sechsfachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages erhoben werden, die jedoch frühestens zu Beginn des auf den Beschluss folgenden Geschäftsjahres fällig sind. Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge, Umlagen und Gebühren werden zum Fälligkeitszeitpunkt grundsätzlich im Lastschriftverfahren erhoben.
Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungs-aufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss festsetzt. Das Gleiche gilt für die erhöhten Verwaltungskosten aufgrund von Mahnungen und für Bankgebühren, die dadurch entstehen, dass der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen konnte.
Ehrenmitglieder haben alle Mitgliedschaftsrechte, sie sind aber von der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
Auf Antrag kann der Vorstand in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden, bzw. Mitgliedern die Teilnahme am Lastschrift-verfahren erlassen.

§ 8 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen, Anlagen und Geräte des Vereins im Rahmen der vom Verein durchgeführten Übungsstunden zu benutzen, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und in den Organen mitzuwirken. Stimmberechtigt ist jedes geschäftsfähige Mitglied ab Vollendung des 16. Lebensjahres. Mitglieder bis zum 16. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen, können ihr Stimmrecht jedoch in vollem Umfang in der Jugendversammlung ausüben. Eine Übertragung des Stimmrechts auf andere Personen ist nicht zulässig.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge zu bezahlen, die jeweils gültige Vereinssatzung und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins gefährdet werden könnten.
Sie haben den Anweisungen des jeweiligen Sport- oder Übungsleiters Folge zu leisten.
Jeder Wechsel des Wohnorts oder eine Änderung der sich auf die Beitragserhebung aus-wirkenden
Umstände ist dem Vorstand unverzüglich anzuzeigen.

§ 9 – Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand,
c) die Vereinsjugendversammlung.
§ 10 – Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste
Beschlussorgan des Vereins.
Aufgaben der Mitgliederversammlung sind die
a) Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts und die Entlastung des Vorstands,
b) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands,
c) Wahl der Kassenprüfer,
d) Festsetzung der Höhe der Aufnahmegebühr, der Mitgliederbeiträge und der Umlagen,
e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung oder Fusion des Vereins,
f) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands,
g) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen und Anträge.
§ 11 – Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Kalender-vierteljahr statt.Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung durch Aushang im Schaukasten in der Turnhalle des Freiherr-vom-SteinGymnasiums Lünen sowie in der Geschäftsstelle in Lünen einberufen. Darüber hinaus können zusätzliche Bekanntmachungen durch die einzelnen Übungs-leiter/innen, in den
örtlichen Tageszeitungen sowie auf der Internetseite des Vereins erfolgen. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Mitglieder-versammlung dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stell-vertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Steht der Versammlungsleiter zur Wahl eines Amtes an, so ist für die Dauer des Wahlgangs die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter zu übertragen, der von der Versammlung zu wählen ist.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
Die Abstimmung erfolgt durch einfaches Handzeichen. Die Mitgliederversammlung kann auch eine andere Art der Abstimmung beschließen. Die Wahl der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands ist jedoch ausschließlich in geheimer Wahl durchzuführen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung des Antrags. Ungültige Stimmen, bzw. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wenn von mehreren Kandidaten niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält, so findet eine Stichwahl zwischen denjenigen statt, die die meisten Stimmen auf sich vereint haben. Gewählt ist derjenige, der in der Stichwahl die meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Versammlungs- oder Wahlleiter zu ziehende Los. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll aufzunehmen, dass vom jeweiligen Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 12 – Außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand ist berechtigt, jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzu-berufen,
wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich erscheint oder ein wichtiger Grund vorliegt; er ist dazu verpflichtet, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich vom Vorstand verlangt. Eine von der Vereinsminderheit ordnungsgemäß beantragte außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von sechs Wochen nach Zugang des Ersuchens an den Vorstand einzuberufen. Im Übrigen gelten für die außerordentliche Mitgliederversammlung die Bestimmungen für die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
§ 13 – Vorstand
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die/der 1. Vorsitzende und die/der 2. Vorsitzende des Vereins. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sind jeweils einzeln vertretungsberechtigt.
Der Gesamtvorstand besteht aus
- den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands,
- mindestens zwei Beisitzer/innen,
- von der Mitgliederversammlung gewählten weiteren Vorstandsmitgliedern.
Zum geschäftsführenden Vorstand gehören
a) 1. Vorsitzende/r,
b) 2. Vorsitzende/r,
c) Geschäftsführer/in,
d) Kassenwart/in,
e) Schriftführer/in,
f) Sportwart/in,
g) Jugendvertreter/in
Auf Vorschlag des Vorstands oder der Mitglieder kann die Mitgliederversammlung bis zu zehn weitere Vorstandsämter einrichten, wenn dies zur Durchführung der Vereinsaufgaben erforderlich oder sinnvoll erscheint, zum Beispiel Fachwarte für sportliche oder technische Bereiche, für soziale oder besondere Aufgaben.

§ 14 – Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands
Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Angelegen-heiten
zuständig, die nicht durch die Satzung dem Gesamtvorstand oder einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere
a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
c) ordnungsgemäße Buchführung, Erstellung des Jahresberichts und eines etwaigen Haushaltsplans,
d) Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,
e) Abschluss von Verträgen jeglicher Art.
Der Gesamtvorstand ist einzuberufen, wenn Fragen zu entscheiden sind, die für den Verein von besonderer Bedeutung sind, aber nicht zu den Aufgaben der übrigen Vereinsorgane gehören.
Bei Gefahr im Verzuge ist die/der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle die/der
2. Vorsitzende, berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungskreis anderer Vereinsorgane fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen und Rechtsgeschäfte abzuschließen. Diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
§ 15 – Wahl und Amtsdauer des Vorstands
Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Die Wahl erfolgt einzeln, Wiederwahl ist zulässig. Abwesende können gewählt werden, wenn sie zuvor ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes erklärt haben. Der geschäftsführende Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so wählt der verbliebene Gesamt-vorstand für die restliche Amtsdauer der/des Ausgeschiedenen eine/n kommissarische/n Nachfolger/in. Ein Vorstandsmitglied darf aber nicht mehr als ein weiteres Amt kommissarisch übernehmen.
Scheiden innerhalb eines Geschäftsjahres drei oder mehr Vorstandsmitglieder aus, so hat eine
außerordentliche Mitgliederversammlung die Nachfolger/innen für den Rest der Amtszeit zu wählen. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.
§ 16 – Sitzung und Beschlüsse des Vorstands
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, die von der/vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von der/vom 2. Vorsitzenden, einberufen und geleitet wird.
Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll möglichst eingehalten werden. Eine Tages-ordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufung kann schriftlich, mündlich, telefonisch oder per e-mail erfolgen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder, darunter die/der 1. oder die/der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Leiterin/des Leiters der Vorstandssitzung. Über den Verlauf der Sitzung ist ein Protokoll zu fertigen.
Die Sitzungen des Vorstands sind nicht öffentlich. Der/Die Sitzungsleiter/in kann zum Zwecke der
fachlichen Beratung Gäste zulassen. Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, über die Beratungen Stillschweigen zu bewahren. Diese Verpflichtung besteht jedoch nicht gegenüber der Mitgliederversammlung.

§ 17 – Vereinsjugend
Die Jugend des Vereins besteht aus der Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des
18. Lebensjahres sowie den gewählten und berufenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der
Vereinsjugendarbeit. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich im Rahmen dieser Satzung und der Jugendordnung selbstständig. Sie entscheidet über die ihr durch den Haushalt des Vereins zur Verfügung gestellten Mittel in eigener Zuständigkeit. Sie wird geleitet durch einen Jugendausschuss, der in einer Vereinsjugendversammlung gewählt wird.
Der/die Vertreter/in des Jugendausschusses ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Vereins. Alles Weitere regelt eine Jugendordnung, die von der Jugend zu entwerfen ist und von der
Vereinsjugendversammlung des Vereins beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.
§ 18 – Kassenprüfung
Die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte ist mindestens einmal jährlich von zwei
Kassenprüfern/innen zu kontrollieren. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich eine/n Kassenprüfer/in für die Dauer von zwei Jahren. Eine direkte Wiederwahl ist nicht erlaubt.
Die Kassenprüfer/innen dürfen weder dem Vorstand noch der Familie der Kassenwartin, bzw. des
Kassenwarts angehören. Die Kassenprüfer/innen haben der Mitgliederversammlung über die Prüfung der Kassengeschäfte Bericht zu erstatten.
§ 19 – Haftung
Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 500,- € im Jahr nicht übersteigt, haften gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein für Schäden, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.
Unabhängig davon sind alle Vereinsmitglieder und Kursteilnehmer/innen im Rahmen der Sporthilfe e.V. versichert.

§ 20 – Ermächtigung
Der Vorstand wird ermächtigt, Geschäftsordnungen für sich und die in dieser Satzung vorgesehenen
Ausschüsse mit verbindlicher Wirkung zu erlassen.
§ 21 – Datenschutz im Verein
Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf
a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,
b) Berichtigung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind,
c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren
Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt,
d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
Den Organen des Vereins, allen Mitarbeiter/innen oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen der Aufgaben-erfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder anderweitig zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
§ 22 – Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der
abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die/der 1. Vorsitzende und die/der 2.
Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Lünen, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Dies gilt entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein fällt das Vermögen nach der Vereins-auflösung an den neu entstehenden Fusionsverein, bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 23 – Inkrafttreten
Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung am 24. März 2010 beschlossen
worden. Sie tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Die bisherige Satzung tritt zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.
ERKLÄRUNG
Hiermit bestätigen wir, dass die vorstehende Neufassung der Satzung für den LÜNER SPORTVEREIN
TURNEN von 1862. e.V. mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24. März 2010
übereinstimmt.
Lünen, den____________
Der Vorstand: ______________________________
Frank Krause, 1. Vorsitzender
______________________________
Frank Neveling, 2. Vorsitzender
(neu gewählt in der Mitgliederversammlung vom 24.03.2010)
______________________________
Annette Späth, 2. Vorsitzende
(bis zur Mitgliederversammlung am 24.03.2010)